Ergotherapie

In der Ergotherapie steht die Interaktion mit der Umwelt und somit das Handeln im Vordergrund. Setzt sich das Kind spielerisch mit verschiedenen Techniken oder Geräten auseinander, so übt es damit auch seine körperlichen, seelischen und geistigen Fähigkeiten. Erzielte Ergebnisse, Lernerfolge und verbessertes Köperbewusstsein stärken das Selbstwertgefühl und regen zu neuen Handlungen an.

Welche Kinder kommen zu uns?

Ergotherapeutisch behandelt werden im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) Kinder zwischen zwei Monaten und 18 Jahren mit folgender Problematik:

  • Entwicklungsverzögerungen
  • Störung der sensorischen Integration
  • Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität (AD, ADHD)
  • Hypoaktivität
  • Bewegungsstörung (Grob-, Fein- und Graphomotorik)
  • Lernstörungen
  • Verhaltensauffälligkeiten
  • mangelnde Selbständigkeit

Was wird in der Ergotherapie gemacht?

Entwicklungs- und Wahrnehmungsdiagnostik zur Erfassung der Fähigkeiten und Schwierigkeiten des Kindes. Dies geschieht durch gezielte Beobachtung und durch Testverfahren unter Berücksichtigung des sozialen und emotionalen Umfeldes.

Beratung der Eltern:

  • Problem festgestellt, wie geht es weiter
  • wohnortnahe Therapie, gegebenenfalls Vermittlung
  • häusliche Fördermöglichkeiten 

Therapie mit folgenden Schwerpunkten:

  • sensorische Integration
  • Psychomotorik
  • graphomotorische Übungsbehandlung
  • visuelle Wahrnehmungsverarbeitung
  • Selbständigkeitstraining
  • Hilfsmittelversorung

Die Therapieplanung erfolgt individuell nach den Bedürfnissen des Kindes und wird dem Entwicklungsverlauf ständig angepasst. Effektiv sind spiel- und verhaltenstherapeutische Elemente sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Therapie innerhalb des SPZ.

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