Frühgeborenen-Nachsorge

Nahtlose Betreuung ab Geburt

Die Frühgeborenennachsorge beginnt bei uns bereits auf der Frühgeborenenstation und im Perinatalzentrum. Ärztin und Heilpädagogin des Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) kontaktieren auf der Station bereits Kind und Eltern. Es werden Beratungsgespräche geführt, die Frühgeborenen neurologisch untersucht und vor der Entlassung, wenn notwendig, Behandlungen wie Krankengymnastik oder Ergotherapie eingeleitet und psychosoziale Hilfs- und Fördermaßnahmen für zu Hause vermittelt.

Wie geht es weiter?

Die Frühgeborenen unserer Kinderklinik, aber auch auswärtigen Kliniken, werden im 1. Lebensjahr circa dreimonatlich im SPZ ärztlich untersucht. Es werden Therapie- und Förderprogramme entsprechend den Ressourcen der Familien entwickelt unter Berücksichtigung der individuellen körperlichen, geistigen, psychischen, emotionalen und sozialen Situation des Kindes und seiner Familie.

Die Kinder werden zum Teil im SPZ behandelt, meistens wohnortsnah in Praxen, Frühfördereinrichtungen und psychotherapeutischen Praxen. Eng ist die Zusammenarbeit mit dem Kinderarzt.

Begleitet werden Frühgeborene und ihre Familien bedarfsorientiert bis zur Beschulung und auch länger mit dem Ziel der Früherkennung und Behandlung von Körperbehinderungen, Regulationsstörungen (Schrei-, Ess-, Schlafstörungen), Ernährungsstörungen, Seh- und Hörstörungen, Teilleistungs-, Sprachentwicklungsstörungen, Verhaltensauffälligkeiten, emotionalen, seelischen und sozialen Problemen.

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