Endokrinologie, Diabetologie, Knochenstoffwechsel und Rheumatologie

Endocrine, neurologic, skeletal and inflammatory diseases

Im Zentrum steht die klinische Forschung und die Übertragbarkeit von Erkenntnissen der Grundlagenforschung in den klinischen Alltag. In der Endokrinologie liegt der Schwerpunkt auf der Erforschung der Interaktion von Muskeln, Knochen und Nerven. Dies wird sowohl im Zusammenhang mit Störungen des Wachstumshormons als auch im Zusammenhang mit anderen Hormon- und Stoffwechselstörungen untersucht. Die Interaktion von Muskulatur und Skelettsystem (Muskel-Knochen-Einheit) wird ebenfalls im Rahmen der Kinderrehabilitationseinrichtung Unireha untersucht. Im Bereich der Pädiatrischen Diabetologie werden Erfahrungen mit konventionellen und intensivierten Therapieregimen gesammelt. Auf dem Gebiet der Osteologie werden in Kooperation genetische Grundlagen der Erkrankung beschrieben und basierend auf diesen Erkenntnissen neue Therapiekonzepte interdisziplinär untersucht. Hier werden sowohl medikamentöse als auch funktionelle Therapieansätze unter Einsatz der Ganzkörpervibration untersucht.

Langfristiges Ziel ist die Optimierung der Therapie des muskulo-skelettalen Systems bei verschiedenen endokrinologischen, neurologischen, entzündlichen und skelettalen Krankheitsbildern, um die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.

Laufende Projekte

  • Entwicklung von Wachstumsprädiktionsmodellen
  • Anwendungsbeobachtungen bei Wachstumshormontherapie
  • Wirkung eines Osteoklastenantikörpers bei Osteogenesis imperfecta
  • Untersuchung des Therapiebeginns, der Therapiedauer und Intensität medikamentöser Therapien bei Osteogenesis imperfecta sowie des natürlichen Krankheitsverlaufs
  • Weitere Aufschlüsselung genetischer Ursachen reduzierter Skelettstabilität
  • Untersuchung der Effekte der Ganzkörpervibration bei Mensch und Tier

Das Team

Max Braun
Gertrud Even
Priv.-Doz. Dr. Heike Hoyer-Kuhn
Dr. Miriam Jackels
Dr. Malte Müller-Albrecht
Dr. Ora Seewi
Priv.-Doz. Dr. Jörg Semler
Dr. rer. medic. Christina Stark
Dr. Anne Stockmann-Schulz
Dr. Mirko Rehberg

Veröffentlichungen

1. Schoenau E, Frost HM. The "muscle-bone unit" in children and adolescents. Calcif Tissue Int 2002;70:405-7.

2. Rauch F, Schoenau E. The developing bone: slave or master of its cells and molecules? Pediatr Res 2001;50:309-14.

3. Schoenau E. The "functional muscle-bone unit": a two-step diagnostic algorithm in pediatric bone disease. Pediatr Nephrol 2005;20:356-9.

4. Jung H, Land C, Nicolay C, De Schepper J, Blum WF, Schonau E. Growth response to an individualized versus fixed dose GH treatment in short children born small for gestational age: the OPTIMA study. Eur J Endocrinol 2009;160:149-56.

5. Seewi O, Jaeger C, Bretzel RG, Schonau E. Insulin binding to antibodies is a risk factor for inexplicable severe hypoglycaemia in children with type-1 diabetes mellitus. Exp Clin Endocrinol Diabetes 2008;116:293-7.

6. Becker J, Semler O, Gilissen C, et al. Exome Sequencing Identifies Truncating Mutations in Human SERPINF1 in Autosomal-Recessive Osteogenesis Imperfecta. Am J Hum Genet 2011;88:362-71.

7. Semler O, Garbes L, Keupp K, et al. A Mutation in the 5'-UTR of IFITM5 Creates an In-Frame Start Codon and Causes Autosomal-Dominant Osteogenesis Imperfecta Type V with Hyperplastic Callus. Am J Hum Genet 2012;91:349-57.

8. Semler O, Hoyer-Kuhn H, Netzer C. Osteogenesis imperfecta. Medizinische Genetik 2012;4:297-309.

9. Semler O, Netzer C, Hoyer-Kuhn H, Becker J, Eysel P, Schoenau E. First use of the RANKL antibody denosumab in Osteogenesis Imperfecta Type VI. J Musculoskelet Neuronal Interact 2012;12:183-8.

10. Hoyer-Kuhn H, Semler O, Stark C, Struebing N, Goebel O, Schoenau E. A specialized rehabilitation approach improves mobility in children with osteogenesis imperfecta. J Musculoskelet Neuronal Interact 2014;14:445-53.

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