Experimentelle Neurophysiologie

Epilepsien, die durch genetische Veränderungen und dabei insbesondere Mutationen in neuronalen Ionenkanälen verursacht werden, haben eine zunehmende Bedeutung in der pädiatrischen Neurologie. Die zugrunde liegenden Mechanismen sind zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nur unzureichend  verstanden, sodass gezielte Therapien bei genetischen Epilepsien bisher kaum verfügbar sind.

Unter Leitung von Prof. Dr. Dirk Isbrandt untersucht die Arbeitsgruppe „Experimentelle Neurophysiologie“ daher Mechanismen, durch die humane Mutationen neuronaler Ionenkanäle  zu Veränderungen der neuronalen Erregbarkeit und zu neurologischen Krankheitsbildern wie Epilepsien des Neugeborenen- und Säuglingsalters führen. Die Forschung ist translational ausgerichtet, so dass mit Einverständnis der Eltern betroffener Kinder ungelöste Fragestellungen aus der Sprechstunde für genetische Epilepsien der Kinderklinik Köln in grundlagenwissenschaftliche Projekte der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Isbrandt überführt werden können. Ziel ist es, neue Therapieansätze für die Behandlung genetischer Epilepsieformen zu identifizieren.

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