Perinatale Programmierung

Das Konzept der „Perinatalen Programmierung“ geht davon aus, dass schädliche Einflüsse während der intrauterinen, perinatalen sowie frühen postnatalen Phase zu einer langfristigen Beeinflussung zellulärer Prozesse und der Entwicklung von Organstruktur und –funktion führen.

Unter Leitung von Prof. Dötsch arbeiten wir in verschiedenen Arbeitsgruppen an dem Ziel, molekulare Mechanismen perinataler Programmierung zu identifizieren und innovative Präventions- und Therapieansätze zu entwickeln, um den Erwachsenen von morgen bereits heute zu schützen. Überregionale und interdisziplinäre Kooperationsprojekte sowie ein translationaler Hintergrund sind dabei fester Bestandteil unseres Konzepts.

Univ.-Prof. Dr. Jörg Dötsch

Univ.-Prof. Dr. Jörg Dötsch

Klinikdirektor

Zur Person

Curriculum Vitae Jörg Dötsch

Persönliche Daten

Geburtsdatum: 16. 05. 1965

Geburtsort: Darmstadt

Familienstand: verheiratet, 3 Kinder (9, 14 und 17 Jahre)

Studium der Medizin

4/1986 bis 4/1993 Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz

9/1989 bis 6/1990 University College of Dublin, Irland

Beruflicher Werdegang

8/1993-5/1998 Arzt im Praktikum und Wissenschaftlicher Assistent, Zentrum für Kinderheilkunde, Universität Giessen

6/1998-11/2000 Wissenschaftlicher Assistent an der Klinik für Kinder und Jugendliche, Universitätsklinikum Erlangen

Ab 6/2000 Oberarzt an der Kinder- und Jugendklinik, Universitätsklinikum Erlangen

Ab 10/2003-3/2010 Leitender Oberarzt und stellvertretender Direktor der Kinder- und Jugendklinik, Universitätsklinikum Erlangen

Ab 1/2006 W2-Professor für Kinderheilkunde mit Schwerpunkt Kindernephrologie

Seit 4/2010 Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin, Uniklinik Köln

Klinische Schwerpunkte

Kinder- und Jugendmedizin

Pädiatrische Nephrologie

Pädiatrische Endokrinologie und Diabetologie

Neonatologie

Wissenschaftlicher Werdegang

Dissertation

1994 "Stoffwechseluntersuchungen an Sphäroiden aus onkogen-transfizierten Fibroblasten mit quantitativer Biolumineszenz und bildgebender Photonenzählung", Institut für Physiologie und Pathophysiologie, Johannes-Gutenberg-Universität, Mainz

Habilitation

2000 „Klinische Anwendung von Stickstoffmonoxid: Unerwünschte Wirkungen und Interaktionen mit peptidergen Systemen“, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Wissenschaftlicher Schwerpunkt
Ursachen und Mechanismen perinataler Programmierung

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