Fachtherapien
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Telefon +49 221 478-42156 oder -42157
Physiotherapie im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ)
Wir betreuen Frühgeborene, Säuglinge, Kinder und Jugendliche mit Entwicklungsauffälligkeiten, neurologischen Erkrankungen oder körperlichen Einschränkungen.
Auf Grundlage einer umfassenden physiotherapeutischen Befunderhebung entwickeln wir ein individuell abgestimmtes Behandlungskonzept. Die Therapie orientiert sich an den Voraussetzungen und Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen und unterstützt eine möglichst selbstständige Teilhabe am Alltag.
- Physiotherapeutische Diagnostik und Planung einer individuell abgestimmten physiotherapeutischen Behandlung
- Beratung und Begleitung von Familien mit alltagsnahen Anregungen zur Förderung der motorischen Entwicklung
- Gezielte Therapieauswahl: Wir unterstützen Sie und Ihr Kind, das optimale Physiotherapiekonzept zu finden. Sie werden aktiv in die Therapie einbezogen und erhalten Anleitung sowie Beratung, um die Förderung Ihres Kindes im Alltag bestmöglich zu unterstützen
- Beratung zu Hilfsmitteln, zum Beispiel zu Orthesen oder körperfernen Hilfsmitteln (wie Rollstühlen, Laufhilfen, Stehständern oder Therapiestühlen), sowie Unterstützung bei Fragen zur Kostenübernahme durch die Krankenkasse
- Enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Ärztinnen und Ärzten, Therapeutinnen und Therapeuten sowie weiteren Fachbereichen, um die bestmögliche Förderung für jedes Kind zu erreichen
Unser Ziel ist es, die motorischen Fähigkeiten, die Selbstständigkeit und die Teilhabe jedes Kindes bestmöglich zu stärken.
Team
Andrea Weißenborn, E-Mail andrea.weissenborn@uk-koeln.de
Eva Hecker, E-Mail eva.hecker@unireha-koeln.de
Kevin Oesinghaus, E-Mail kevin.oesinghaus@unireha-koeln.de
Ergotherapie
In der Ergotherapie steht die Interaktion mit der Umwelt und somit das Handeln im Vordergrund. Setzt sich das Kind spielerisch mit verschiedenen Techniken oder Geräten auseinander, so übt es damit auch seine körperlichen, seelischen und geistigen Fähigkeiten. Erzielte Ergebnisse, Lernerfolge und verbessertes Köperbewusstsein stärken das Selbstwertgefühl und regen zu neuen Handlungen an.
Ergotherapeutisch behandelt werden im Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ) Kinder zwischen zwei Monaten und 18 Jahren mit folgender Problematik:
- Entwicklungsverzögerungen
- Störung der sensorischen Integration
- Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität (AD, ADHD)
- Autismus
- Hypoaktivität
- Bewegungsstörung (Grob-, Fein- und Graphomotorik)
- Lernstörungen
- Verhaltensauffälligkeiten
- mangelnde Selbstständigkeit
Entwicklungs- und Wahrnehmungsdiagnostik zur Erfassung der Fähigkeiten und Schwierigkeiten des Kindes. Dies geschieht durch gezielte Beobachtung und durch Testverfahren unter Berücksichtigung des sozialen und emotionalen Umfeldes.
Beratung der Eltern
Werden Eintwicklungsauffälligkeiten festgestellt, so erfolgt eine individuelle Beratung der Eltern und - bei Bedarf - eine konkrete Therapieempfehlung und erste häusliche Fördermöglichkeiten.
Logopädie
Logopädinnen und Logopäden untersuchen und behandeln Sprach-, Sprech-, Stimm- und Schluckstörungen sowie Stottern bei Kindern und Erwachsenen. Bei Kindern geht es häufig um das Feststellen des sprachlichen Entwicklungsstand, der Mund-/Essentwicklung sowie um die Behandlung von Sprachstörungen oder orofazialen Problemen.
Folgende Bereiche werden im Rahmen einer umfassenden Untersuchung, die eine sprachspezifische Anamneseerhebung, verschiedene Testverfahren und Screenings sowie eine intensive Spielbeobachtung beinhaltet, beurteilt:
- Sprachverstehen
- auditive Merkspanne
- Wortschatz
- Grammatik
- Erzählfähigkeit
- Aussprache
- Phonologische Bewusstheit
- Lese- und Schreibfähigkeit (Schulkinder)
- Zungenkraft und –koordination
- Schluckmuster
Des Weiteren beurteilen die Logopädinnen die Trink- und Essentwicklung bei Säuglingen (insbesondere Frühgeborenen) und Kleinkindern. Die erhobenen Befunde werden mit den Eltern ausgiebig besprochen. Werden Entwicklungsverzögerungen oder -störungen festgestellt, so erfolgt eine individuelle Beratung der Eltern und - bei Bedarf - eine konkrete Therapieempfehlungen. In vielen Fällen - besonders bei langfristig erforderlichen Therapien - werden Eltern und Kinder im Therapieprozess durch regelmäßige Supervisionen/ Verlaufskontrollen begleitet. Hier findet ein fachlicher Austausch mit den behandelnden niedergelassenen Sprachtherapeuten und von Fall zu Fall auch den betreuenden Pädagoginnen und Pädagogen in den Kindertagesstätten oder Schulen statt.
Häufige Ausprägungen einer Sprachentwicklungsauffälligkeit/ -störung sind
- Late Talker
- Phonologische Störung
- Verbale Entwicklungsdyspraxie
- Grammatikstörung
- Lese-Rechtschreibstörung
- Sprachentwicklungsstörung bei Mehrsprachigkeit
- Mutismus
- Sprachentwicklungsstörung bei Autismus
- Sprachentwicklungsstörung bei geistiger Behinderung
- Kindliche Ess- und Fütterstörung
Therapieplätze können wir nur in einem begrenzten Umfang - meist für Kinder mit einer speziellen logopädischen Anforderung – anbieten.
Team
Ella Baguio
Lidwin von Spee
Heilpädagogik
Bindungstheoretische, entwicklungspsychologische und heilpädagogische Kenntnisse sind die Grundlage der heilpädagogischen Arbeit im SPZ. Ziel der heilpädagogischen Arbeit, die sich an den vorhandenen Ressourcen der Familien orientiert, ist es, Kinder und Eltern in ihren Kompetenzen zu stärken.
- psychosoziale Betreuung
- emotionale Entlastung und Begleitung in kritischen Phasen
- Anregung der Mutter-Kind-Interaktion (Bindung) und Förderung einer positiven Eltern – Kind – Beziehung
- Beratung der Eltern im Umgang mit ihrem Kind
- Beratung zur Stärkung der Ressourcen und Kompetenzen von Kindern und Eltern
- Entwicklungsdiagnostik zur Beurteilung des Entwicklungsstands und zur Einschätzung der emotionalen Situation
- Anamnese
- Orientierungs-, Entscheidungs- und Planungshilfen
- Beratung zu Therapie- und Fördermöglichkeiten
- Erstellung von Förder- und Handlungsplänen
- Vermittlung entlastender Hilfen, von Beratungseinrichtungen, Fördereinrichtungen, Spielgruppen, Selbsthilfegruppen etc.
- Sensibilisierung der Eltern für kindlichen Bedürfnisse und angemessenes, rechtzeitiges Re-/Agieren
- Beratung der Eltern im Umgang mit problematischem Verhalten
- Stärkung der elterlichen Kompetenzen („Hilfe zur Selbsthilfe“) und Unterstützung positiver Interaktionsprozesse
- Krisenintervention