24.05.2017
Kindernephrologie

Erstes bundesweites Familien-Nephro-Symposium

Alle Beteiligten sind zufrieden mit dem Familien-Nephro-Symposium 2017. Foto: Uniklinik Köln

Der Bundesverband Niere e.V. und die Elternvereine haben am 13. und 14. Mai zum ersten bundesweiten Symposium für Familien mit chronisch nierenkranken Kindern in die Uniklinik Köln eingeladen. Mehr als 200 angemeldete Teilnehmer aus dem ganzen Bundesgebiet, darunter rund 40 Kinder, kamen für zwei Tage in der Uniklinik Köln zusammen, um sich die Vorträge der zehn Referenten anzuhören und an Workshops teilzunehmen.

Von Themen wie "Reha - was bringt uns das?“ über „Drogentime - Medikamente bei chronischer Nierenerkrankung“  bis hin zu „Lebensorganspende – ja oder nein?“ waren alle Vorträge gut besucht. Während die Erwachsenen das Symposium auch zum persönlichen Austausch nutzten, betreute ein ehrenamtliches Helferteam die Kinder. Vom Zirkus-Workshop über den Auftritt der Klinikclowns bis hin zum Spiele-Mobil war so einiges geboten.

Von der Resonanz waren alle positiv überrascht. „Wir haben mit höchstens 40 Anmeldungen gerechnet, jetzt waren es über 200“, freute sich Michaela Peer im Nachgang der Veranstaltung. Sie ist nicht nur Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Nephrokids NRW e.V., sondern koordiniert auch die Elternvereine beim Bundesverband. „Wir sind sehr zufrieden, wie unproblematisch und entspannt die Veranstaltung abgelaufen ist“, sagte Isabelle Jordans, 1. Vorsitzende des Vereins Dialyse-Kinder Berlin. Die Zusammenarbeit zwischen den Elternvereinen, dem Bundesverband Niere und der Uniklinik Köln habe reibungslos geklappt. Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes MdB eröffnete die Veranstaltung, deren Ausklang im Gästehaus Riehl stattfand.

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